Wohin? Warum? Wie war's?
Unbekanntes Mittel-Irland
Wo es Wikinger, Kelten und Normannen tüchtig krachen ließen

Unbekanntes Mittel-Irland-Cover

Neuerscheinung 2019

Ute Fischer und Bernhard Siegmund


Von Dublin bis zu den Aran-Inseln. Diese Reise war und ist einzigartig.  Es gibt sie in keinem Katalog.
Ihre Ziele und Routen entsprangen der Zeigelust von Eckhard Ladner, ein vor 35 Jahren wegen der Liebe nach Irland ausgewanderter schwäbischer Sozialwissenschaftler mit Omnibus.

Seit Jahren entwickelt er für Volkshochschulen und Gruppen Studienreisen besonders individueller Art und karrt seine Gäste als kombinierter Guide-Driver zu Stätten, die in den meisten Reiseführern fehlen. Zum Beispiel Dublins Phönix-Park mit dem Farmleigh-House über den Ufern des Liffey, Mullagh, der Geburtsort des Frankenapostels Kilian, Laughcrew, die Ganggräber-Anlage, die noch älter ist als das touristische Newgrange. Eine beeindruckende Station war die mächtige Normannenburg Trim Castle mit ihrem zwanzigseitigen Turm am Ufer des River Boyne. Auch Athenry, die am besten erhaltene mittelalterliche Stadt am Fluss Clareen, wo sich Oliver Cromwell die Zähne ausbiss, fehlt in vielen Büchern. Mit dem Schiff ging es zur touristisch noch wenig entwickelten kleinsten Aran-Insel Inisheer, später zum Craggaunowen-Projekt, wo John Hunt, kunsthistorischer Berater des Auktionshauses Sothebys die keltische Frühzeit wieder auferstehen ließ. In Loop Head, an der Spitze des Mouth of Shannon blickten wir auf die von der irischen See abgebissenen Fragmente Europas und ließen uns mitreißen von Irischer Musik auf der Bühne und in den Straßen. Betroffen irrten wir durch den Steinkreis Grange, mit 45 Metern Durchmesser des größten Irlands. Mit einer guten Landkarte und diesem Buch lässt es sich famos nachreisen. Die notwendigen geschichtlichen Hintergründe und vor allem das Karma, das in den Köpfen und Genen vieler Iren um Religion und Tradition spukt, werden mitgeliefert. Nach dieser Lektüre fühlt man sich motiviert, genauer nach Irland hinzuschauen, verstehen zu wollen, was diese Menschen quält und umtreibt.
Dies ist, wie alle unsere Reiseberichte, kein übliches Reisebuch. Nennen wir es eine „etwas ausführlichere Ansichtskarte“. Wir sind weder Pessimisten noch Schönschreiber. Wir schreiben so, wie wir es erlebt haben; mit allen Tops und Flops, auch mit dem Namen des Veranstalters. Und wir haben alles selbst bezahlt.  

 

 

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Letzte Aktualisierung 28.03.2021

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